Turrican II
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64er 7,8,9/91


Kampf den Maschinen

Nsse, Klte und Schleim  nichts bleibt dem Superhelden Turrican bei seinem letzten groen Einsatz erspart. Abgefeimte Maschinensysteme beherrschen einen Planeten am Ende aller Galaxien...

Blicke ich auf mein langes Leben zurck, fllt mir immer noch mit leichtem Grausen das Monster ein, das sie die Maschine nannten. Ich war gerade von einem groen Abenteuer zurckgekehrt und hatte mich noch kaum erholt, als mich wieder ein Hilferuf ereilte. Lat mich eben noch einen Sternnebel-Cocktail bestellen, dann will ich euch die Geschichte dieser Herausforderung in aller Ruhe erzhlen. Ich rate euch aber: Zieht euch wasserdicht an, denn es wird verdammt na! Vor langer, langer Zeit hatte ein weiterer berchtigter Schreckensregent einen Planeten mit seinen Maschinen tyrannisiert.

Die Einwohner nannten ihn deshalb die Maschine. Wie bei allen Herrschern war auch seine finstere Macht zeitlich begrenzt, aber seine Handlanger, die Maschinensysteme, beherrschten immer noch die Oberflche des Planeten. Die Menschen flchteten weit ins Innere, aber die Maschinen verfolgten sie unaufhaltsam. Mit einem letzten verzweifelten Hilferuf wandten sich die Opfer noch an die Auenwelt, bevor ihre Stimme ganz verhallte. Und diesen Hilferuf habe ich empfangen. Klar, da ich nicht einfach 'rumsitzen konnte. 
 

Level 1-1

Kaum war ich auf der Oberflche, mute ich mich schon verteidigen, was aber ein Klacks war. Interessanter fand ich da schon die Diamanten auf den Sulen rechts. Ein paar Griffe, und schon waren sie eingesammelt. Dann ein Sprung ber einen Wasserfall, aber da kam doch glatt eine Horde wirklich mieser Kreaturen auf mich zu. Fr diesen Fall lag mir kein berlebensrezept parat, auer Durchballern, und fertig. Hinter einer Brcke ber einem Wasserfall fand ich an einem Hang eine gelbe Smart-Bombe. Diese hat mir gut geholfen. So war mein Aufstieg am Hang einfacher. Oben angekommen, erschienen zwei Sulen. Weil ich auf Sulen schon mal Diamanten fand, bin ich natrlich draufgesprungen. Diamanten gab's hier aber leider nicht. Dafr begann links eine Hngebrcke. Neugierig, wie Helden natrlich so sind, habe ich mich ber die Brcke durchgeballert, bis ich auf einen weiteren Wasserfall stie. Apropos Wasserflle: Ihr berspringt sie am besten, wenn ihr an den Rand tretet, bis ihr erkennen knnt, da das Wasser abprallt.

Dann ist die optimale Sprungposition gegeben. Nachdem ich dann auf meinem gesamten Weg alles niedergemacht hatte und schon arg am Zweifeln war, wo das jetzt hinfhrt, kam die Chance auf ein Extraleben. Durch Hochspringen ber eine Art Endklotz ging es in meinen Besitz ber. Ich lie mich einfach fallen und kam dann verblffenderweise wieder am Ausgangspunkt an. Hier hatte ich schon alles aus dem Weg gerumt. Kein Feind war in Sicht. Wollen die mich verppeln? Mein Sprsinn fhrte mich jetzt nach links. Der verdammte Berg hier war wirklich schwer zu erklimmen, und hier steckten sie ja auch, die lieben Gegner. Diesmal aber echt zahlreich. Ein weiterer Wasserfall tauchte auf. Ha, ich spielte den Selbstmrder und warf mich hinein. Etwas Besseres htte meinem Schpfer Manni gar nicht einfallen knnen. Da ich mich whrend des Falls in der Mitte hielt, landete ich sicher auf einem Steinklotz. Mein Instinkt riet mir, mich zuerst einmal links umzusehen.

Hier kmpfte ich mich bis zum Ende des Ganges durch und stie doch tatschlich auf eine Bonuskammer. Mit dem Surround-Schu habe ich den Bonusblock gefunden und ausgebeutet. Frisch gestrkt lief ich zurck durch den Wasserfall auf die andere Seite. Es warteten eine ganze Menge Gegner, die mir mein Leben doch etwas erschwerten. Als Krnung tauchte dann ein Drache auf (er wre besser im Mrchen geblieben). Tja, Drachen sind nun mal dumme Tiere, und so habe ich auch schnell die Folge seiner Feuerblle herausbekommen und in den Feuerpausen seinen Kopf beschossen. Nach einigen gut gezielten Schssen war das (Maschinen-?)Tierchen schon am Ende. Weiter rechts zeigte sich mir bereits die Mglichkeit, das unterirdische Labyrinth zu verlassen. Da meine Energie noch ausreichte (sonst wre ich aufgestiegen), setzte ich meinen gefhrlichen Weg fort. Meine Mhen wurden durch eine reichlich gefllte Diamantenkammer belohnt.

O lala, fast 20 Diamanten auf einen Schlag, nicht bel. Beim Aufstieg im Schacht fand sich auf halber Hhe links eine Bonuskammer, die ich als Kreisel nutzte, da der Gang sehr niedrig war. Man mu sich vorstellen, wie ich mich als Kreisel fhlte. Mir war doch reichlich schwindelig. Dafr gab es in dieser Bonuskammer sogar ein Extraleben. Mein Tip hierfr lautet: Nicht ganz durch den Gang durchrollen, sondern kurz vor dem Ende zurckrollen, da sonst einige wenig nette Tierchen warten (hat mir meine berhmte Intuition eingeflstert). Ich war froh, da ich den grlichen Aufstieg hinter mir lassen konnte. Rechts, so dachte ich, kann es nicht schlimmer werden. Die nchsten Sekunden sollten mir zeigen, da ich Unrecht hatte. Mich erwartete diesmal eine richtig miese Type mit einer dicken Wumme.

Eine Mischung aus Indianer und Softwarepirat wollte mich aus dem Weg schaffen und hpfte da in dieser erdbebengefhrdeten Hhle umher. Ich habe ihm in die Augen geschossen, weil Schimanski das wohl auch gemacht htte. Dies war das richtige Ziel, so da ich mich fr den Einsatz des Surround-Strahlers entschied. Die beste Schupostion fand ich etwa ber der Kante des ersten groen Steinblocks im Boden. Dieser Miesling flackerte noch einmal kurz, bevor er das Zeitliche segnete. Ein Gang fhrte nach oben. Meine innere Stimme meldete sich wieder, die mir sagte, da links nichts als rger zu holen sei. Heute war rechts angesagt. Und tatschlich habe ich das Hhlensystem verlassen knnen. Vor mir tat sich eine riesige Schlucht auf, ber der ein lila Himmel das Firmament zierte.

Weil ich  wie immer  mutig und lebensmde war, strzte ich mich in die Schlucht. Ich habe mich mglichst an den Steinblcken rechts gehalten. Dabei ersphte ich bereits einige Diamanten, die ich nach der Landung einsammeln wollte. Zieht nicht direkt nach rechts, sonst verschwinden einige Diamanten. Wartet vielmehr einige Zentonen. Als ich alle Diamanten sicher verstaut hatte, betrat ich die unterste aller Hhlen. In weiser Vorausahnung suberte ich sie von allem Ungeziefer. Die zweite und dritte Hhle von unten knnt ihr getrost vergessen, aber am Ende der vierten lohnt es sich, bis zum Ende durchzugehen. An dieser Stelle befindet sich der Anfang eines Schachts, in dem zwei Extraleben warten. Man fllt in die gerade gesuberte Hhle. Dann begann ich erneut mit dem Aufstieg, bis ich die oberste Hhle erreichte. Am Ende der obersten Hhle ist der Eingang zum Level 1-2 versteckt. Wieviel rger wird dort auf mich warten?

 
Level 1-2

Nachdem mich dieser eigenartige Lader in das Level 1-2 katapultiert hatte, bekam ich prompt eine (vorlufige?) Antwort auf meine qulende Frage: Alles war friedlich. Der Ausgang vor der Hhle, aus der ich gerade hinauslief, war mit riesigen Steinen berst. Mein bergroes Hirn und mein klarer Verstand rieten zur Vorsicht. Ich beschlo, erst mal die Steine, auf die ich springen wrde, nach dem Lottosystem auszulosen. Nummer 3, 5, 7, 8, 10 und 12. Ob ich sechs Richtige haben wrde? Aber ja, alle Steine, auer meinen, sackten ab, als ich ber sie sprang. Euer altirdisches Glcksspiel wre fr mich kein Problem gewesen. Ich stand  wie auch anders?  an einem Wasserfall. Nach bewhrtem Konzept beschlo ich, mich fallen zu lassen. Eine Brcke aus Steinblcken erschien, die ich berquerte. Wagemutig durchtauchte ich zwei Wasseransammlungen. Die Unmengen von Kugeln, die den Weg in irgendeiner Weise blockierten, rumte ich aus dem Weg. Mein Surround-Strahler verrichtete an diesen Dingern jedenfalls ganze Arbeit. Ich ballerte mich immer weiter nach rechts durch.

Es erschien mir irgendwie wichtig, hier nicht abzustrzen. Schlielich stand ich an einer Stelle, an der zwei Plattformen ber zwei abgebrochenen Sulen standen. An dieser Stelle bin ich hochgesprungen, bis kleine Blcke in einer Reihe auftauchten. Ich sprang auf das erste Blckchen und erinnere mich noch gut, wie das war, als ich mit dem Surround-Strahler um mich scho und zu meiner Freude einen Bonusblock fand. Diesen Bonusstein habe ich wie gewohnt ausgenutzt und setzte wohlgemut meine Odyssee fort. Am Ende der Blckchenreihe habe ich mich  intuitiv, versteht sich  einfach mal fallengelassen (scheint ja noch meine Lieblingsbeschftigung zu werden). Sobald ich wieder sicheren Boden unter den Fen hatte, mute ich eines dieser ekligen Schleimmonster mit dem Surround-Strahler erledigen. Wie nun weiter? Mit meiner Universalwaffe, dem Strahler, bahnte ich mir einen Weg durch die Kugeln am Erdboden. Diese Dinger sind doch nicht umsonst gleich so haufenweise gestapelt! Sobald ich mir einen Gang durch die Kugeln gebahnt hatte, fiel ich nach unten.

Ich hielt mich bei diesem Fall links. Der feste Grund unter meinen Metallfen bestrkte mich noch in meinem Willen diese Richtung einzuschlagen. Auf einmal, vllig berraschend, tauchte da eine mordsmig groe Maschine auf, die ich fr so was wie ein UFO hielt. Ich hasse UFOs, war mein nchster Gedanke. Ich beschlo, das UFO etwas mit meinem Strahler zu grillen. Sobald das UFO gar geworden war, erschienen doch gleich vier Extraleben auf einen Streich, wie angenehm. Meine Grillparty hatte sich also gelohnt. Ich ging nun nach rechts zurck, bis ich weiter nach unten fiel. Sobald es eine Mglichkeit gab, links abzubiegen, tat ich dies auch. Nach einigen unvermeidbaren Gefechten war wieder mal ein Wasserfall zu durchqueren (ein Wasserplanet?). Einer Konfrontation mit diesen Schleimmonstern auf der anderen Seite des Wasserfalls konnte ich durch berspringen dieser Biester geschickt ausweichen. Nicht sehr mutig, findet ihr? Man mu es ja nicht gleich bertreiben. Nur Lebensmde wrden mit diesen Monstern diskutieren.

Zum Glck gab es nur einen Weg. Nach einiger Zeit fand ich mich in einem u-frmigen Wasserbassin wieder. Es folgte eine Abzweigung, die mit frchterlichen bewegten Kugeln gesichert war. Nachdem ich die Mutterkugel verbraten hatte, sprang ich in diese Sackgasse hinunter. Mein Mut wurde mit einem Extraleben belohnt, und ich hielt mich gleich wieder fr einen ganz tollen Burschen. Zurck auf der eigentlichen Route traf ich wieder auf den Wasserfall. Wagemutig und wacker sprang ich hinein und hielt mich rechts. Ich landete auf so einem Steinblock. Ich sprang die Blcke hoch und schlug einen Weg nach rechts ein. Hier war ich nun leider nicht mehr allein. Es half wieder mal alles nichts, so da meine einzige Chance war, mich durch die Angriffswellen der Maschinen durchzukmpfen. Die Extras nutzte ich aus.

Wie diese dummen Schleimmonster zu besiegen sind, hatte ich inzwischen schon in meine Praxis bernommen. Von der Plattform aus, auf der vorher das Igitt-Monster sa, sprang ich ber den Wasserfall. Von der dritten Plattform nach dem Wasserfall fhrte ich einen weiten Sprung durch, ihr httet mich sehen sollen! Von hier an habe ich mich immer weiter nach links durchgeschlagen. Jener Held aus dem 20. Jahrhundert, ich glaube, er hie Rambo, htte das nicht besser gekonnt. Ob er aber mit den Typen am Ende von Level 1-2 fertig geworden wre, wage ich doch zu bezweifeln. Eine groe Bewhrung stand mir bevor, und nun wute ich, warum mir erstaunlicherweise noch so viele Leben geblieben waren. Mir flsterte was aus dem Unterbewutsein zu, ich solle mich genau zwischen den beiden Erdmulden plazieren. Hier sei ein schwaches Kreuz angedeutet. Ich fand diese grandiose Stelle und bearbeitete das Auge dieses Hllenmonsters krftig. Mein Kampf kostete gut zwei Leben, aber anders war dieser Handlanger des Bsen nicht zu bezwingen. Nachdem der Brocken zerstrt war, begann Level 2-1.

 
Level 2-1

Juhu, Level 2-1 ist erreicht. Natrlich nutzte ich alle Extras am Anfang aus. Wer wei, wann die nchste Gelegenheit kommt? Mein Aufstieg, das Eliminieren der Gegner und einer dieser wagemutigen Sprnge nach links wurde mit einem Bonusblock belohnt. Dieser befand sich am Ende der Hhle. Er wird am besten mit dem Strahler lokalisiert, den man immer anwenden sollte, wenn ein Bonusblock ausfindig gemacht werden soll. Aber dann diese Wasserstrme! Sie schrnkten meine Bewegungen doch sehr erheblich ein. Die beste Mglichkeit der Fortbewegung unter solchen Bedingungen ist, gegen den Strom zu laufen und simultan einen Sprung schrg in Laufrichtung hinzulegen. Besonders in Rumen, Gngen und Hhlen mit niedriger Decke kam ich mit dieser Methode nur hppchenweise voran, was aber immer noch besser war, als von diesem Strom mitgerissen zu werden. Nachdem ich den Bonusblock ausgenutzt hatte, kehrte ich zu meinem Aufstiegspunkt zurck.

Von da an ging es abwrts. Ab einer bestimmten Stelle konnte ich mich nur noch fallenlassen. Weil ich mich whrend dieses Fluges nicht bewegte, sondern nur die gute Aussicht geno, fiel ich doch mitten in ein paar Extras hinein. Diese braunen Tannenbume vom letzten Weihnachtsfest knnen, ebenso wie die Schleimer des vorigen Levels, mit dem Strahler bekmpft werden. Linksseitig befanden sich fnf Diamanten. Dann ging es ins Wasser (Manni sei dank ist meine Ausrstung rostfrei). Um weitere fnf Diamanten zu finden, bin ich, so glaube ich, folgendermaen vorgegangen: Runterziehen, bis ich auf einen Gesteinsboden traf. Dann nach links. Hinter einer lila Rhre sind die Diamanten zu finden. Weitere Diamanten erschienen, als ich mich weiter an der Rhre hinunterbewegt habe, bis links ein Eingang auftauchte. Auf der gegenberliegenden Seite befindet sich oberhalb ein Eingang zu einer Bonushhle. Ist die Hhle geplndert, ist der weitere Weg ganz unten und dann links zu suchen. Hinter einer langen und einer weiteren kurzen Sule bin ich intuitiv hinuntergetaucht, da hier ein Extraleben herumlag, das unbedingt eingesammelt werden wollte.

Als ich am Ausgang des Ganges angelangt war, bewegte ich mich nach oben und erblickte ein weiteres Extraleben. Drei miese Krabben bewachten es. Dann nicht mehr. Weiter oben gab es eine ganze Reihe von Diamanten. Nun schwamm ich zurck zum Ende des Ganges. Ich bewegte mich gerade nach links, an der Wand zog ich kurz nach unten, und der Eingang einer Bonuskammer lchelte mich freundlich an. Nach dem Umrsten auf Laser und dem Auffrischen meiner Energievorrte tauchte ich gerade an der Wand am Kammerausgang hoch. Schlielich kam ich zum Ende des Wassers. Man kann sich vorstellen, wie glcklich ich war, endlich wieder einen tiefen Zug Frischluft zu inhalieren. In dem nun folgenden Aufstiegsstck arbeitete ich mich hoch. Leider gibt es meiner Meinung nach kein Rezept gegen diese vermaledeiten Spinnen. ber einem blauen Steinblock, irgendwo in der Mitte des Aufstiegs, ist ein Bonusblock zu finden. Mit diesem Block habe ich dann selektiv meinen Laser weiter aufgerstet. Um den Block zu finden, empfehle ich  wie immer  ab und zu mal um sich zu strahlen. Durch die Waben, die meinen weiteren Weg blockierten, scho ich mir einen Gang.

Bei dem nun folgenden wirklich schwierigen Aufstiegsstck kam ich so durch: Ich stellte mich immer auf den uersten Rand der Steinblcke und versuchte, den nchsthheren Block zu erreichen. Oben angekommen, konnte ich es nicht lassen, den Diamanten einzusammeln. Es fielen doch glatt noch zwei Diamanten auf mich herab. Fast wie im Schlaraffenland, obwohl doch ein ziemlicher Unterschied zwischen diesem Ort des Friedens und der Freude und diesem Labyrinth mit dem Namen Level 2-1 liegt. Naja, der weitere Weg konnte nur rechts fortfhren. Nachdem ich diese knstliche Vertiefung im Boden berquert hatte, wute ich, da dies ein Kraftfeld war, unter dem sich einer dieser scheulichen Maschinengegner verborgen hielt. Mit meinem Strahler brachte ich die Maschine auf Trab. Nach kurzer Zeit lste sie sich aus ihrer Verankerung und flog umher. Geistesgegenwrtig rettete ich mich in die Grube, die nun leer war. Von hier aus konnte mir dieses Ungeheuer nichts mehr anhaben. Lssig und cool brachte ich diese Maschine immer mehr in Ekstase, bis sie explodierte. Von Level 2-2 wurde ich jetzt nur noch durch zwei Pseudotannenbume getrennt. Ich beschlo, diese Bume als kompostreif anzusehen.

 
Level 2-2

An diesem idyllischen Ort sah wirklich gar nichts nach einem gefhrlichen Auftrag aus. Vielmehr wute ich zu Anfang nicht recht, wie ich diesen Raum verlassen sollte. Schlielich erregte eine eigenartige Plattform im Boden meine Aufmerksamkeit. Als ich mich auf sie stellte und als Richtung unten angab, erfate mich eine irrwitzige Beschleunigung. Darth Vader, Lord Helmchen oder Captain Kirk htten diese Fliehkrfte bestimmt nicht ausgehalten, von 0 auf 100 in einer Sekunde! Ein rapider und harter Sto, der meinen ganzen Krper bis ins letzte Atom erschtterte, signalisierte mir, da die Plattform wohl abrupt zum Stillstand gekommen sein mute. Fr eine Minute sah ich Alpha Centauri und einige andere unidentifizierbare Sterne. Als ich mich wieder gefangen hatte, erkundete ich das Gebiet.

Es erwies sich doch als ziemlich schwierig, alle Extras sinnvoll auszunutzen, die da angeflogen kamen. Ich ging immer weiter nach rechts und verga auch nicht, den Abgrund zu berspringen. Am Ende dieses schwer gesicherten Ganges gab es fr mich zwei Mglichkeiten. Entweder durch die Metallsule mit ffnung gehen oder hochspringen, um mich auf weitere Abenteuer einzulassen. Ich entschied mich fr das letztere, da mich Risiko grundstzlich reizt. Ich sprang also hoch und nahm den Gang nach links. Dann erreichte ich eine Stelle mit zwei Wasserfllen. Also allmhlich hasse ich Wasser! Ich sprang nach oben links, was leichter gesagt war als getan. Weiter in dieser Richtung kam ich zu einem einzelnen unvermeidlichen Wasserfall, der in einem Schacht nach unten strzte. Ich fragte mich, warum nicht, und strzte mit.

Whrend des Fluges erfreuten mich zwei Extraleben. Um ganz sicher zu sein, Boden unter die Fe zu bekommen, zog ich whrend meines Fluges nach links. So ausgestattet, knnte man die gleiche Tour glatt noch einmal machen. Dies sollte man aber von den Leben abhngig machen. Da ich ja doch etwas lebensmde bin, habe ich die zweite Tour natrlich unternommen und bin an den zwei kleinen Wasserfllen statt nach links nach rechts hochgesprungen. Ein weitverzweigtes System von Gngen tat sich vor meinen Augen auf. Hier findet sich netterweise eine ganze Reihe von Diamanten. Auf der obersten Ebene, die logischerweise dort war, wo man nicht mehr weiter hoch kommt, ist an zwei normalen Wasserfllen jeweils ein Extraleben versteckt, das man durch kurzes Hochspringen erlangen kann. Der eine Wasserfall liegt in der rechten Hlfte des Labyrinths, und der andere Spezialwasserfall befindet sich ganz links.

Letzterer fliet an einer Felswand hinab, und soweit ich mich noch erinnere, liegt dort ein wunderschner Diamant. Ich rumte das System grndlich aus und fand eine groe Anzahl von Diamanten. Nun stand ich wieder vor der Metallsule, an der der Aufstieg begann. Ich stellte mich in die ffnung und bestrahlte die Abwehrmaschinen. Taktisches Vorgehen brachte mich hier zum Ziel. Auf einige Entfernung zu seinen Gegnern strahlt man brigens besonders sicher. Ich hatte dieses verworrene System schon bald hinter mir gelassen und mute mich nun durch eine ganze Ansammlung von Waben durchballern. Instinktiv whlte ich den unteren Gang. Fallt ihr schlielich durch die Waben hindurch, solltet ihr eine von diesen Energielinien benutzen. Interessante Erfindung, mu ich anmerken. Dann begann ein echt hartes Stck Arbeit. Ein wahnsinnig komplizierter Aufstieg lag vor mir. Hier war es am besten, den Schwung der umherfliegenden Teile auszunutzen. Dazu gibt es aber fast kein einheitliches Rezept. Auch hier ist es wieder wichtig, sich ganz auf den Rand der Steinblcke zu stellen, von denen man abspringt. In der rechten Wand ist eine Diamantenhhle eingelassen.

Mit viel bung habe ich es geschafft, den Aufstieg hinter mir zu lassen. Mein Eindruck dabei war, da es wichtig ist, einen bestimmten Rhythmus einzuhalten. Oben angekommen, gab es nur einen weiterfhrenden Weg. Nachdem ein paar Gegner mein Feuern nicht berlebten, bin ich auf ein groes Problem gestoen. Hatte ich doch einen Megargerer vor mir. Ich hockte mich in die Mulde im Boden und studierte einige Zeit lang den Rhythmus der Maschine. Nachdem ich wute, wie das grliche Ding reagieren wrde, ballerte ich mit dem Strahler zuerst auf die Laser. Nachdem alle Laser zerstrt waren, brach das Kraftfeld um den Kern der Maschine zusammen. Kurzschlu oder so? Durch das gemchliche Rsten des Kernes errtete die Maschine nach einiger Zeit. Ich mu dazu sagen, da ich keinesfalls Exhibitionist bin. Nachdem die Maschine einen leichten Systemabsturz hinter sich hatte, lie ich mich an der linken Wand fallen. Ich landete auf einigen Waben. Mit dem Surround-Strahler legte ich ein Extraleben frei. Ob auf der rechten Seite in Analogie ein weiteres Extraleben versteckt sein wrde? Ich beschlo, dieser Frage nachzugehen, und hatte Glck.

Wann findet man schon mal zwei Extraleben? Schlielich setzte ich auf dem Grund auf. Es existierten nun zwei Mglichkeiten: Entweder wrde ich mich wieder in diesen schwindelerregenden Kreisel verwandeln und die linke Hhle whlen, oder ich wrde nach rechts springen, einem bewachten Eingang entgegen. Aus meiner Erfahrung kann ich ber beide Mglichkeiten sprechen. Links gibt es drei Extraleben in dem niedrigen Gang. Es ist leider nicht mglich, die Leben einfach nur zu kassieren. Der mhevolle Aufstieg steht nmlich in diesem Fall ein zweites Mal bevor. Rechts hingegen mute ich noch einige Waben durchschieen und erreichte eine geheimnisvolle Wand, hinter der ich verschwand. Ein Symbol hing von der Decke herab, das ich irgendwo doch schon einmal erblickt hatte? Benutzte nicht mein Grovater dieses Zeichen fr seine groe Mission? Ha, der Katakisauftrag! Hinter der Wand fand ich einen Raumgleiter, den ich einfach benutzen mute, allein schon wegen der alten Zeiten und des Ruhmes und der Ehre meines Grovaters wegen. Auf ging es zu weiteren Flugabenteuern in Level 3-1.

 
Level 3-1

Die Reise im Gleiter war komplizierter, als ich es mir vorgestellt hatte. Es zeigte sich, da ich an und fr sich kein besonders guter Raumschiffpilot war. Zum Glck hatte ich einen Steuerknppel mit Autofire. Dieses Hilfsmittel erleichterte mir meinen Flug sehr. Die meisten Extraleben und Extras waren in diesem Level hauptschlich in der oberen Hlfte des Screens versteckt. Mehr Tips kann ich euch nicht geben, nur soviel: In diesem Level kommt es einzig und allein auf eure Geschicklichkeit und Reaktionszeit an.

 
Level 3-2

Und weiter ging's dahin in den Lften. Auch dieser Level stellt hohe Anforderungen an die Manvrierfhigkeit. Mein Autofire blieb natrlich aktiviert. Riskant ist es, in Ecken und Rume der Hhle zu fliegen, da man hier sehr leicht die Bewegung des Hintergrunds vergit. Ein besonders schwieriges Unterfangen war es, einige riesige Raumschiffe mit meinem kleinen Gleiter abzuschieen. Zuerst muten dazu die Kanonen auer Gefecht gesetzt werden. Die Schiffe feuern brigens ebenfalls in einem bestimmten Rhythmus. Eine groe Hilfe war es, da ich meinen Gleiter ganz oben in eine Zone steuern konnte, in die die Schsse meiner Widersacher nicht hineinreichten. Als ich alle drei Raumschiffe mit einigen Kratzern berlebt hatte, folgte...

 
Level 3-3

Viele Extraleben sind im unteren Bereich des Bildschirms versteckt. Die Devise lautet: Ballern und Einsammeln. Wer eine gute Reaktionszeit hat, holt viele Leben. Zum Schlu des Levels trifft man auf eine wahre Ausgeburt der Hlle. Ich mute gegen das Schreckens-MTAE-Raumschiff kmpfen (die Krzel kenne ich doch?). Alles um mich herum drehte sich, so da es mir fast schlecht geworden wre. Von Zeit zu Zeit schoben sich die beiden Teile des Raumschiffs auseinander, und der verwundbare Kern wurde freigelegt. Wer nun mit Autofire immer und immer wieder auf diesen Kern feuert, kann die beiden Hlften voneinander lsen. Die Vernichtung der Einzelhlften war dann nur noch Routine.

 
Level 4-1

Endlich hatte ich dann Level 4-1 erreicht. Ich sprte, da ich meinem Ziel, der Befreiung des Planeten, schon ein gehriges Stck nhergekommen war. Dieses Fliegen im Gleiter war sehr anstrengend gewesen. Ich glaube, ich bin meinem Grovater, meinem Katakis-Opa, aber doch gerecht geworden, obgleich er bestimmt besser mit seinem Gleiter umgegangen wre. Ich fate den Entschlu, meinen weiteren Weg nach rechts zu orientieren. Da traf ich auf ein Wesen, dem ich den Namen Feuerspucker gab. Wozu diese Biester Feuer spucken mssen? Ob sie Verdauungsgase abfackeln? Diese Frage war im Moment trivial, da ich unterhalb eines Monsters ein Extraleben erblickte. Ich kmmerte mich zuerst um das Extraleben, indem ich die Feuerpause abwartete. In dem Kreuz ber diesem Wesen sind noch einige Extras versteckt. Mit dem Strahler ist dieses Gebilde auszunutzen. Mein weiterer Weg lie meine Freude ber diese Kreuze schnell zunichte werden. Nun ging es erst mal zurck.

Dann kletterte ich nach oben. Die Abwehreinheiten waren mit dem Strahler gut zu eliminieren. Dann links laufen und hochspringen. Ich fand wieder einen Feuerfurz. Als ich ihn bersprang, folgte ich einem Gang. Die Abwehreinheiten sind in ihrer Anordnung schwierig zu berwinden. Um die Kreuze im Gang effektiv zu zerstren, habe ich folgende Methode herausgefunden: Etwa in der Entfernung eines halben Bildschirms in die Hocke gehen. Dann auf die Kreuze mit dem Strahler schieen. Die Kreuze bewegten sich auf mich zu, aber die Sicherheitsentfernung war gro genug. Die Explosionstrmmer konnten mich nicht erreichen. Ich habe nur die unteren Gebilde zerstrt. Das reicht, um unter den anderen durchzulaufen. Als ich schlielich am Ende des Ganges angekommen war, rttelte mich wieder meine innere Stimme wach. Sie flsterte, ich solle keinesfalls den Block unten in der Mitte verpassen.

Mein Sprung landete genau auf diesem Block. Da sich jeder Held einen Trick wnscht, um etwa ein Level zu umgehen, sollte man sich in den rechten Schacht neben dem Block strzen. Whrend des Fluges habe ich mich immer rechts gehalten. Nach meiner Landung belohnten mich Diamanten. In einem Schacht befanden sich viele rote Blcke. Hier vernichtete ich zuerst einige Blcke mit dem Strahler. Dann verwandelte ich mich wieder mal in den Kreisel. Da man mit dem Kreisel Bomben nutzen kann, rollte ich in den Gang und zerstrte einen Block nach dem anderen. Im weiteren Verlauf des Ganges knnen zwei Bonuskreuze ausgenutzt werden. Der Weg fhrte nach unten. Rechts gab es wieder eine Reihe von Diamanten. Wer nun weiter in diese Richtung luft, kommt zum Eingang zu Level 4-2.

Ich konnte und wollte nicht mit einem faulen Trick einen ganzen Level umgehen. Darum beschlo ich, den Level von hinten anzuspielen. Der gesamte weitere Weg war sehr, sehr lang. Was noch in meinem Gedchtnis haften geblieben ist: Der Abstieg vom Ausgang zu Level 4-2 ist mit Diamanten berst. Es ging dann immer weiter nach unten. Schwierig war es, den Weg im Auge zu behalten. Auf meinem Weg durch die Hhlensysteme drang ich immer tiefer in diese unheimliche Welt vor. Ich wollte darauf achten, da ich in keinen Abgrund oder in eine unberwindliche Tiefe hineinsprang. Dann wre mir nmlich mein Rckweg abgeschnitten gewesen. Irgendwann bin ich auf einen riesigen Drachen gestoen. Seine Bekmpfung war ein echt schwieriger und anstrengender Job. Der beste Platz, um dem Drachen eins auszuwischen, befindet sich zwischen einem Steinvorsprung und dem Schwanz. Wer hier strahlt, trifft leicht und wird nicht von den Feuerbomben des Drachen fertiggemacht. Leider haben seine Windste mich laufend an die mit Dolchen gespickte Todeswand zurckgedrckt. In den Pausen bin ich aber wieder vorgestoen. Schlielich kam ich an eine Stelle mit drei Feuermonstern. Es gibt einen versteckten Bonusgang. Dieser beginnt unter einem Felsvorsprung. An dieser Stelle fehlt ein Steinsegment in der rechten Wand. Als ich mich in einen Kreisel verwandelte, konnte ich in den Extragang eindringen. Diamanten und Bonusblcke erwarteten mich. So konnte ich meine Waffen super aufrsten. Wieder drauen, war der weitere Weg nach oben interessant, da dort einige Bonusblcke warteten.

 
Level 4-2

Das letzte Level haben wir durch ein bichen Schummeln gut abgekrzt. Bei dem nun folgenden Level 4-2 hatte ich ein Gefhl, da das beste Schummeln nicht helfen wrde. Ein Flieband war die erste Schwierigkeit, die es zu berwinden galt. Dieses Flieband reagierte genauso wie vorher die vermaledeiten Wasserstrme. Um den tdlichen Hmmern zu entgehen, die das Band sicherten, fand ich einen guten Trick. Ich stellte mich auf das Band und lief in Gegenrichtung. Als ich den Strahler kurz vor dem Erreichen eines Hammers einschaltete, blieb ich stehen. Nun war es ganz einfach, dem Hammer den Garaus zu machen. Die Extras nutzte ich selektiv aus. Nach dem FIieband ging es weiter nach rechts. Meine Intuition brachte mich in den unteren Gang. Hier ballerte ich mich durch, so gut ich konnte. Zwischenzeitlich stie ich auf einige riesige Maschinenteile, die zu einem groen Ganzen gehren muten. Ich beschlo, auf meiner Route zu bleiben. Dann kam ich wieder in einen dieser grngrauen Gnge. Sobald es eine Mglichkeit nach oben gab, nutzte ich sie. Ich sprang hoch. Am linken Ende des Ganges fand ich einen Bonusblock. Der Aufstieg hatte sich also gelohnt. Mein weiterer Weg fhrte wieder auf meine alte Route zurck. Am Ende des Ganges kam ein weiterer Maschinenhintergrund zum Vorschein.

Da es hier nur nach oben weiterging, sprang ich hoch. Nach kurzer Zeit verlief der Gang nach rechts und dann immer weiter nach oben. Als ich zwischen zwei Zahnrdern hochsprang, fiel mir von oben ein Extraleben entgegen. Ich konnte es gut gebrauchen. Aus diesem Level stammt brigens meine Abneigung gegen andorianische Flugsaurier, die genauso wie diese Eulen aussehen, die mir mein Leben schwer machten. Es ging weiter nach links. Schlielich sprang ich auf eine kleine Plattform. Rechts von mir befand sich ein Miniflieband. Ich setzte meinen Weg nach rechts oben fort. Meine Leben schwanden. Dies war kein gutes Vorzeichen. Zum Glck traf ich auf eine Abzweigung. Mit letzter Kraft schleppte ich mich nach rechts, anstatt nach oben weiterzuspringen. Ich stellte mich am Ende dieser Sackgasse auf eine kurze Rhre und hpfte hoch. Die Steinsegmente ber mir waren erstaunlich durchlssig. Um dieses seltsame Phnomen zu erforschen, stellte ich mich auf die Achse eines Zahnrads. Ich spang nach oben und zog meinen Sprung nach rechts hinber. In diesem Geheimgang fand ich drei Extraleben und zwei Bonusblcke. Meine Konzept stand fest: Aufrsten, nicht abrsten! Nach meiner Strkung kehrte ich zur Abzweigung zurck.

Hoch und links! Ich behielt diese Richtung nun eine Zeitlang bei. Der Gang, durch den ich eilte, Iie nur eine Richtung zu. SchIielich stand ich wieder auf einer Plattform. Darber erblickte ich ein Zahnrad. Nach einiger Zeit fand ich einige Diamanten, was mich freute. Ein Extraleben befand sich zwischen zwei Zahnrdern. Vorsicht war geboten, da ich fast selbst abgestrzt wre. Auf meinem Weg sah ich eine Stelle mit lila Blcken. Sie zeigen euch an, da ihr auf dem richtigen Weg seid. Ich stieg weiter nach oben, zwischen zwei Plattformen hindurch. Ich nutzte ein Extraleben, das ich wie immer gut brauchen konnte. Dann ging es ber zwei Zahnrder weiter hinauf und nach rechts. Endlich kam ich in ein Hhlensystem. Hier ging es abwrts. Mein weiterer Weg nach rechts fhrte durch verwundene Gnge.

Der Erfinder dieser Hhlen hatte sich wirklich alle Mhe gemacht, damit ich nicht einfach geradeaus laufen konnte! Einige Riesenroboter kamen auf mich zu. AIso, irgendwie erinnern mich diese Teile an einen Film aus dem 20. Jahrhundert. RoboCop, ja, so hie doch dieser Heimatfilm. Autofire an und ran an die Buletten, war mein Kommando. Diese Roboter waren, entgegen ihrer Gre, ziemlich gut zu vernichten. Ich war mit einem Laser ausgestattet. Jeder zerstrte Roboter brachte mir 10.000 Punkte. Mein High Score wuchs und wuchs. Hinter den Robotern kam das letzte Level auf mich zu. Da mir noch etwas Zeit verblieben war, verbesserte ich meinen High Score um einige Punkte. Hppchenweise gelang es mir, mich nach jedem Roboter weiter nach rechts voranzuarbeiten. Schlielich kam ich zum Level-Ausgang.

 
Level 5-1

Meine Freude, das letzte Level gut berstanden zu haben, whrte nicht allzulange. Direkt am Anfang flogen mir noch ein paar Extras zu, die ich ausnutzte. Da dies, meiner Erfahrung nach, ein Hhlensystem sein mute, rstete ich mich mit dem Abprallschu aus. Diese Waffe sollte mir spter noch eine groe Hilfe sein. Nun erst bemerkte ich die grnen Gebilde, die an der Decke hingen. Immer dann, wenn ich unter ihnen herlief, lsten sie sich durch meine Erschtterungen. Ich berlegte und beschlo, diese Schoten, die sich spter als Kokons herausstellen wrden, abzustrahlen. Meine sauer verdiente Energie wurde nmlich jedesmal arg strapaziert, wenn diese Dinger auf mich fielen. So lief ich dann, um mich strahlend, nach rechts. Ich berwand einen Hhenunterschied nach oben. Ein Aufstieg folgte weiter in dieser Richtung. Das einzige, auf das ich hier springen konnte, waren leider Muler, die natrlich nichts Besseres zu tun hatten, als mit ihrer klebrigen Zunge nach mir zu schnappen. Ich bin doch keine Fliege! Naja, dieses Szenario war schon echt schaurig.

Ich mu ganz offen zugeben, da mir eine Zeitlang der Mumm fehlte, um diesen Aufstieg hinter mich zu bringen. Ich schaffte es dann doch, mich zu berwinden. Oben angekommen, sprang ich nach links. Auf den Sulen vor mir lagen ekelhafte Glibber-Halbkugeln. Eine Kugel ffnete sich, und nun war mir klar, woher die Kokons kamen, die mir immer meinen Weg erschwerten. Da diese Halbkugeln offensichtlich rger mit sich brachten, bestrahlte ich sie, bis sie explodierten. Ein Terminator ist unerbittlich! Ich lie mich erst einmal fallen, um links mein Glck zu suchen. Zu meiner Freude fand ich oben rechts ein paar Diamanten und einen Bonusblock. Pltzlich machte ich mit den gefhrlichsten Gegnern dieses Levels Bekanntschaft, den Oktopussen. Sie waren schnell und gefhrlich  und ich verlor meine Leben, als seien sie nichts wert. Mit dieser Vorwarnung im Nacken setzte ich meinen Aufstieg fort. Rechts und immer weiter hoch, dann nach links.

Diamanten und ein Oktopus warteten. Meine Mhe mit diesem Vieh wurde belohnt. Da erblickte ich doch gleich drei Extraleben, die ich so dringend bentigte. Von nun an sollte es eine ganze Zeit nur nach rechts gehen. Ich hpfte von einer Sule zur nchsten. Oktopusse versten mir meine Zeit nicht gerade. Bahhh, war das schleimig hier: Ich fand mich auf einmal in Gngen wieder, deren Wnde vllig mit Schleim bedeckt waren. Auerdem bewegte sich in diesem Schleim etwas Undefinierbares. Mein mulmiges Gefhl bei diesem Level wurde durch diese Umgebung nicht gerade abgebaut. Der Gang fhrte nach oben. Als ich, meiner Vorahnung nach, am Ende des Aufstiegs in die rechte Ecke sprang, kassierte ich ein Extraleben. Ich roch Diamanten. Dieser Geruch lste eine Art Rauschzustand in mir aus. Ich machte mich auf den Weg, immer dem Geruch nach, nach links. Am Ende der Plattform wagte ich einen khnen Sprung zur nchsten. Ein markanter Punkt auf meinem Weg waren drei Sulen. Eine Energielinie erwies sich als sehr hilfreich, wenn gar allzuviele Feinde nach meinem Leben trachteten. Ich wei! Ein Superheld htte sich mutig zum Kampf gestellt, aber ich gebe mich doch nicht mit jedem Kleinkram ab!

Ich befand mich in einem Gang nach oben. Zwei dieser grnen Kokons hingen an der Decke. Mein Strahler verrichtete ganze Arbeit. Mist, gerade als ich zwischen den beiden Schoten stand, fiel ein Oktopus ber mich her. Zum Glck berlebte ich diese Attacke. Der Gang verlief dann nach rechts oben. Zu meiner Genugtuung ersphte ich links eine Diamantenhhle. Nachdem der Inhalt der Hhle in meinen Besitz bergegangen war, bewegte ich mich immer weiter in meine ursprngliche Richtung. Ich war davon berzeugt, da der Ausgang des Levels in dieser Richtung zu suchen sei. Nach einiger Zeit und weiteren Plattformen stand ich am Rand einer Plattform, die, so glaubte ich, das Ende dieser Ebene darstellen knnte.

Mein Blick richtete sich nach unten. Da erblickte ich gerade noch einen Block, der als Sprungziel geeignet war. Als ich auf dem Block stand, waren weitere Blcke neben mir zu erkennen. Ich spang von einem zum anderen. Wie immer stellte ich mich an den Rand der Blcke, um die beste Absprungposition zu erwischen. Meine Sprnge fhrten mich zu einer weiteren Plattform. Hier wurde ich schon wieder von einigen Oktopussen angegriffen. Ihr Schpfer mu bei diesen Dingern wirklich seine ganze Wut eingebracht haben. Ganz nebenbei entschlo ich mich, nie wieder Tintenfischringe zu essen. Der weitere Verlauf des Ganges lie keine Abzweigung zu. Ich lief also den Gang entlang. Er endete an einem Vorsprung. Hier mute ich hochhpfen, und ich kassierte auf meinem Weg wieder ein paar Diamanten. Es ging weiter den Gang entlang, an dessen Decke einige Kokons hingen. Langsam wurde mir dieser Weg doch zu langweilig. Ich beschlo, ihn bei der nchstmglichen Gelegenheit abzundern. Diese Entscheidung sollte ich nicht bereuen. An der nchsten Abzweigung nach oben probierte ich mein Glck. Ein Oktopus bewachte hier zwei Extraleben. Dann ging es weiter auf meiner eigentlichen Strecke nach links.

Diese Abzweigung war so gewinnbringend gewesen, da ich es bei der nchsten Mglichkeit auch versuchen wollte. Zunchst mute ich jedoch ber vier Steine przise und zielgenau springen. Nachdem das steinige Stck geschafft war, sprang ich in den Gang, der sich nach oben anbot. Bonusblcke und Extras warteten. Dabei verga ich auch nicht den Gang ganz oben, der nach links fhrte. Dabei mute ich aufpassen, da ich nicht in den schwarzen Schacht stolperte. Nach getaner Arbeit beschlo ich, diesen Schacht nher zu untersuchen. AIso strzte ich mich hinein und zog whrend meines Fluges permanent nach links. Nach der Landung trat ich an den Rand meiner Plattform und spang ab. Der Weg fhrte nach oben, einen Gang entlang. Schlielich lie ich mich fallen. Dabei zentrierte ich meinen Fall zur Mitte. Jetzt links! Ein gefhrlicher Aufstieg wartete auf mich. Hier wartete ich ab und bereilte nichts. Oben ging es dann nach rechts. Einige Steine erschienen. Hier stieg ich auf und konnte zwei Extraleben einheimsen. Das Ende des Levels kam in sprbare Nhe. Ein gewisses Kribbeln durchflutete meinen Krper.

Der Weg fhrte nach oben und nach rechts. Ich kam zu einer Ansammlung von Schchten. Am Grund der Schchte lauerte das Verderben, denn der geringste Sprungfehler fhrt hier zum Absturz. Beim sechsten Schacht meldete sich ein letztes Mal meine Intuition. Und tatschlich fanden sich am Boden dieses Schachts drei Extraleben. Rechts kam ich zum Ende des Ganges. Was sollte ich nun noch tun? Das mute doch das Ende des Levels sein! Ich war erzrnt. Sollte ich irgend etwas vergessen haben? In meinem Zorn ballerte ich einmal mit dem Surround-Strahler durch die Gegend. Es erschien ein Bonusblock. Nachdem ich ihn ausgenutzt hatte, erschien ein weiterer Block, als ich um mich scho. Was jetzt? Ich hpfte auf den Block und machte dann einen mchtigen Satz aus Level 5-1 hinaus...

 
Level 5-2

...und landete in Level 5-2. Aber halt, mein Meister hatte doch gesagt, da Level 5-1 das letzte normale Level sei? Sollte Manni gelogen haben? In diesem neuen Level gab es keinen Ausgang. Was blieb mir also brig, als meine Umgebung zu erkunden? Hinter einem Steinklotz entdeckte ich einen Schalter am Boden. Alle Bewegungen halfen nichts, so da ich auf den Schalter scho. Pltzlich flog ich. Ich schaltete auf Autofire um. Whrend des Fluges konnte ich jeweils rechts zwei Extraleben aufsammeln. Dieses Level war bis jetzt wirklich zu einfach. Es mute einen Haken geben. Whrend diese Gedanken durch meinen Kopf schossen, kam von unten ein mchtiger Roboter mit einer noch mchtigeren Knarre angeflogen. Auf meinem Flug nach oben berholte er mich. Mir war sofort klar, da dies die Zentralmaschine war. Um sie zu zerstren, mute ich in das Sichtfenster am Kopf des Roboters schieen. Da sich dieses Biest bewegte, kamen mir einige Zweifel, ob ich es schaffen wrde. Eine Kollision belastete meine Schutzschilde enorm. Die Energievorrte schwanden. Doch auch dieses Wesen handelte nach einem bestimmten Rhythmus. Mit meinem Autofire bezwang ich das mchtige Maschinenmonster schlielich. Ein letzter Schrei dieser Kreatur hallte in den unendlichen Raum. Mein Wille war es, diesen Ort des Kampfes so schnell wie mglich hinter mir zu lassen. Sekunden nach meinem Abflug explodierte die gesamte Maschinerie in einem grandiosen Feuerwerk.

Wenn ihr Glck habt, knnt ihr donnerstags in einer Bar in Mars-City (der kleinen am Alpha-Centauri-Platz) einen lteren Mann finden. Meist sitzt er mit einem Replikanten Arnold Schwarzeneggers zusammen. Sie schlrfen Sternnebel-Cocktails und erzhlen jedem Interessierten von ihren wilden Abenteuern, vielleicht auch euch.

 

(64'er-Longplay 7/91, 8/91 und 9/91, Autor: Carsten Schmitz)
